Der Mai brachte einige Extremwetterereignisse hervor. So kam es vom 19. bis zum 21. am Erzgebirgskamm immer wieder zu Auslöse mit mäßiger Blitzrate, allerdings wolkenbruchartigen Niederschlägen. Im nördlichen Erzgebirge, sowie im Erzgebirgsvorland konnte ich am 19. und 20. Mai das Wettergeschehen dokumentieren (siehe Artikel 19.05.2011/Konvergenzgewitter und 20.05.2011/Konvergenzgewitter).
Am 21.05. gab es in der nördlichen Erzgebirgsregion keine Extremwetterereignisse. Lediglich südlich am Kamm gab es am zeitigen Vormittag Starkregen mit Hagelschlag.
Erste enorme Sach- und Personenschäden im gesamten Erzgebirge verursachte eine Multizelle am 22.05. quer durch's Erzgebirge. Diese sorgte für Hagelschlag und enorme Erdblitzschäge. So wurden beispielsweise in Auerbach/Erzgeb. zwei Bäume vom Blitz getroffen. Einer davon musste am selben Tag auf Grund von hohem Gefährdungspotential gefällt werden. Ein paar Kilometer südlich wurden bei einem Motocross-Event 3 Fahrer durch Blitzschlag getroffen und verletzt (Artikel zur Multizelle: 22.05.2011/Orografische Gewitter im Erzgebirge).
Einen weiteren Höhepunkt bildete ein Multizellensystem, welches durch eine Konvergenz ausgelöst am Fichtelberg über den Erzgebirgskamm zog und durch Blitzschlag in Bärenstein einen Holzstapel in Brand setzte, sowie in Neudorf die Kabel einer Überlandleitung zu Boden fallen ließ. Des weiteren stürzten in Annaberg-Buchholz mehrere Bäume durch Sturmböhen auf die Straßen (Artikel: 26.05.2011/Multizellen).
Eine weitere Gewitterlage könnte am 31. Mai bevorstehen, allerdings kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genaue Aussage dazu getroffen werden.